Lebenszykluskostenrechnungen (engl. LCC – Life Cycle Costing) sind ein wertvolles Instrument der Nachhaltigkeitsplanung von Immobilien. Bereits in der Konzeptionsphase kann aufgezeigt werden, welche Auswirkungen einzelne Investitionsmaßnahmen (z.B. bauliche und gebäudetechnische Anlagen, Ausstattungen, Materialien) auf die späteren Nutzungskosten (z.B. Energie, Wartung, Gebäudereinigung) haben werden und zu welchem Zeitpunkt sich die Investitionen refinanzieren (Amortisationsdauer). Zur Anwendung kommen dabei standardisierte Berechnungsverfahren wie z.B. die GEFMA-Richtlinie 220, die VDI-Richtlinie 2067 Blatt 1 oder die DIN 276-1 in Kombination mit DIN 18960.