PPP-/ÖPP-Projekte öffentlich-privater Partnerschaften gewinnen auch in Deutschland immer mehr an Bedeutung. In vielen Fällen ist es durch PPP/ÖPP (Public Private Partnership / Öffentlich Private Partnerschaft) möglich, öffentliche Leistungen effizienter, schneller und kostengünstiger bereitzustellen.

 

Nach heutigem Begriffsverständnis gilt PPP/ÖPP als „langfristig vertraglich geregelte Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand und Privatwirtschaft, bei der die erforderlichen Ressourcen (Know-how, Betriebsmittel, Kapital, Personal etc.) von den Partnern zum gegenseitigen Nutzen in einem gemeinsamen Organisationszusammenhang eingestellt und vorhandene Projektrisiken entsprechend der Risikomanagementkompetenz der Projektpartner optimal verteilt werden“ (Definition im BMVBS-Gutachten „PPP im öffentlichen Hochbau“, 2003).

 

Ob PPP/ÖPP die geeignete Realisierungsalternative ist, muss für jeden Einzelfall ergebnisoffen bewertet werden. Ist die Wirtschaftlichkeit einer Variante nachgewiesen, ergeben sich viele Besonderheiten für die Durchführung eines Vergabeverfahrens. Darüber hinaus sind eine Vielzahl verschiedener Finanzierungsformen (z.B. Kommunalkredite, Factoring/Forfaitierung, Leasing, Mietkauf, Investorenmodell etc.) und Organisationsmodelle (z.B. Betreiber-, Kooperations-, Beteiligungsmodell) zu unterscheiden.

 

Wir eröffnen Ihnen durch innovative lebenszyklusorientierte PPP-/ÖPP-Modelle (Optimierung der Investitions-, Energie-/Medien- sowie Betriebsführungskosten) besondere Chancen zur nachhaltigen Kostendämpfung. Die Maßnahmenpakete werden einer Lebenszykluskosten- und Risikobetrachtung unterzogen, wirtschaftliche Alternativen festgelegt und daraus ein ganzheitliches PPP-Konzept entwickelt. Wir sehen unsere Aufgabe dabei vor allem als Berater und Moderator zwischen den weiteren Fachdisziplinen in einem PPP-/ÖPP-Projekt (Architekt, Planer für Technische Gebäudeausrüstung, Finanzressort, Jurist für Immobilien- und Vergaberecht sowie Vertragsgestaltung).